werkschau 2018

Öffnungszeiten Werkschau:   Sa, 17. Nov. 14 – 20 Uhr + So, 18. Nov. 14 – 18 Uhr
Podiumsgespräch:  Sa, 17. Nov. ca. 16:30  – 17:30 Uhr
Ort: Pestalozzistr. 5-8, 13187 Berlin
Podiumsgespräch mit namhaften  Berliner Akteuren aus Kunst, Kultur, Politik & Verwaltung:
Zur diesjährigen Werkschau wird es in dem geschichtsträchtigen Gebäude, in dem zu DDR-Zeiten mit Devisen gehandelt wurde, eine extra Ausstellungsetage für atelierlose Künstler*innen aus dem Kiez geben. Die prekäre Ateliersituation ist für KEP Anlass, sich zu vernetzen und Räume für die öffentliche Diskussion zu öffnen.
Podiumsgespräch: RAUMBILDENDE MAßNAHMEN – KUNST & KULTUR IN PANKOW 
Gemeinsam mit namhaften Berliner Akteuren aus Kunst, Kultur, Politik & Verwaltung wollen wir in einem Podiumsgespräch RAUMBILDENDE MAßNAHMEN entwerfen, um die Wirkungsstätten /Standorte von Kunst & Kultur in Pankow langfristig zu sichern.
Ziel der Veranstaltung ist neben dem Dialog mit der kunstinteressierten Öffentlichkeit auch das Sichtbarmachen der von Gentrifizierung bedrohten Künstler*innen und des Ateliernotstands im Bezirk.

Gesprächspartner:

Sören Benn (Bürgermeister von Pankow)
Tina Balla (Fachbereichsleiterin Kulturamt Pankow)
Pedro  Boese (Vereinsvorsitzender Atelierhaus Prenzlauer Promenade e.V.)
Matthias Böttcher (Vorsitzender Kulturausschuss Pankow)
Andrea Fürst (Atelierhaus Australische Botschaft)
Jan Gottschalk /Initiator Artspringforum Pankow, Atelierhaus Milchhof)
Martin Schnwegmann (Atelierbeauftragter bbk)
Florian Schöttle (Mieterforum Pankow)

tapetenwerk

Vermessung  Malerei, Grafik, Skulptur
Tapetenwerk I Halle C   Leipzig
29.04. – 14.05.2016
Anna Degenkolb, Katharina Gerold, Niels Fritsche, Carsten Nicolai, Olaf Nicolai, Ute Richter, Beate Tischer

bruchspuren

Beate Tischer, Reihe Bruchspuren, Berlin 2016, Öl auf Leinwand, je 65 x 90 cm

Bruchspuren
Kindheit . vermessen . gewagt

Steinbrüche aus Granit als Erinnerungsort.
Verborgen unter malerischer Landschaft.
Herausgeschält und gesprengt aus der Tiefe, Stück für Stück.
Ans Licht geholt, mit Diamanten geschnitten – zerlegt in menschliches Maß.
In Bruchstücke gehauen, gemeißelt. Geglättet, geschönt, genutzt.
Wagnis und Kraft braucht es. Bis heute. Das prägt.
Was nicht taugt, bleibt tief im Innern oder liegt vergessen.
Landschaft, die sich verändert. Ständig.
Geschlagene Brüche, die sich füllen mit glasklarem, eiskaltem Wasser. Jahr um Jahr.
Eingebettet in hartem Stein.
Schillernde Farbigkeit, verdichtetes Licht, Schatten.
Die Erinnerung ist weich.
B. T.

Ausstellung  einsprüche_berlin_22  Ausstellungsbesucher  einsprüche_berlin37  Ausstellung “EINSPRÜCHE. Künstlerinnen für eine andere Welt” Berlin  einsprueche  einsprüche_berlin_03  Flyer_Einsprueche

„EINSPRÜCHE. Künstlerinnen für eine andere Welt“
Willner-Brauerei Berlin
06.06.2015 – 21.06.2015
Online-Katalog der Ausstellung

Beate Tischer „der tat zuerst“, C-print, 2015
c-print I 2015 I 90×120 cm

Buchstabieren von Worten wie Aggression, Verletzbarkeit, Empfindsamkeit, Sehnsucht. Buchstabieren, um wieder zu empfinden, leben und lieben zu können – das Eis zu durchbrechen, das gefrorene Meer, die Kälte in und zwischen uns. Immerwieder der Versuch, unerkannt zu bleiben, unerkannt fortzukommen – obwohl da der Wunsch ist, erkannt zu werden, Verbindungen herzustellen, die Insel zu verlassen, nicht länger aneinander vorbeizusehen, vorbeizugehen, vorbeizuleben.

The ability to spell words like aggression, like vulnerability, sensitivity, desire and honour. Spelling words in order to be able to feel again, to live and to love; to break through the ice, the frozen sea, through the cold within and between us. The continual attempt to remain unrecognisable, to advance without recognition whilst seeking it. To make connections and to leave the island, no longer passing each other by nor looking beyond, no longer drifting.
B. T.